Weitere Informationen zum Konfidenzwert
Werden Metadaten automatisch ermittelt (z.B. über Workflow-Aktionen, die KI-Systeme nutzen), können einzelne Metadatenfelder oder gesamte Metadatenfeld-Hierarchien mit einem sogenannten Konfidenzwert versehen werden.
Dieser gibt an, wie sicher bzw. zuverlässig der automatisch ermittelte Wert ist. Ein Wert von 100 bedeutet, dass der ermittelte Wert sehr sicher ist. Je geringer der Konfidenzwert ist, desto unsicherer ist es, dass der Wert korrekt ermittelt wurde.
In der Anzeige des Metadaten-Baums wird der Konfidenzwert eingerückt unter dem jeweiligen Metadatenfeld als .Konfidenz angezeigt.
Der Konfidenzwert kann in Bedingungen etc. verwendet werden, indem als Variablenname der Name des eigentlichen Metadatenfeldes angegeben wird, ergänzt um .Konfidenz, also z.B. [Workflow/Rechnung/Rechnungsbetrag.Konfidenz]. Wenn in einem Eingabefeld der Metadaten-Baum durch einen Klick auf das []-Symbol aufgeklappt und dann ein Konfidenzwert ausgewählt wird, wird die Variable automatisch in der beschriebenen Form gebildet.
Wenn mit der Aktion Metadatenfeld setzen der Wert zu einem Metadatenfeld gesetzt wird, zu dem ein Konfidenzwert vorhanden ist, wird dieser Konfidenzwert durch das Setzen des neuen Werts automatisch entfernt. Falls erforderlich, kann über einen weiteren Workflow-Schritt mit der Aktion Metadatenfeld setzen und Angabe des Feldnamens mit ergänztem .Konfidenz (also in der Form Workflow/Rechnung/Rechnungsbetrag.Konfidenz) ein neuer Konfidenzwert gesetzt werden.
Wenn ein Benutzer bei der Bearbeitung einer Aufgabe ein Metadatenfeld zur Bearbeitung angeboten bekommt (Funktion Datenfelder anzeigen/bearbeiten der Benutzer-Arbeitsschritte), zu dem ein zu geringer Konfidenzwert eingetragen ist, dann wird das entsprechende Eingabefeld besonders hervorgehoben (in gleicher Weise wie nicht ausgefüllte Pflichtfelder).
Ab welchem Wert ein Konfidenzwert als niedrig gilt, kann über die neue System-Einstellung Workflow | Niedriger Konfidenzwert festgelegt werden (Standard: 75)
Sobald der Benutzer eine Aufgabe mit zu bearbeitenden Workflow-Metadatenfeldern bestätigt, werden zu diesen Metadatenfeldern eingetragene Konfidenzwerte gelöscht, weil die Metadatenfeldern hierdurch als geprüft gelten.
Wird ein übergeordnetes Metadatenfeld in die Zusatzdaten eines Objekts übernommen (z.B. durch die Aktionen Datensatzfelder ändern oder Objekt anlegen/aktualisieren), dann werden hierbei die Konfidenzwerte nicht mit übernommen.